CORONAVIRUS-PANDEMIE: “Ältere Menschen besonders schützen!”

 

Für den konsequenten Schutz der besonders Gefährdeten der Coronavirus-Pandemie, ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen oder instabilem Gesundheitszustand, sprachen sich in einer gemeinsamen Pressekonferenz im Mediensaal des Amtes der Kärntner Landesregierung Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Gesundheitsreferentin LHStv.in Dr. Beate Prettner und Karl Bodner, Vorsitzender des Landesseniorenbeirates und Landespräsident des PVÖ Kärnten nach einer Experten-Koordinationssitzung aus. „Wenn Sie sich schützen, schützen Sie auch andere“, betonten Kaiser, Prettner und Bodner unisono.

Karl Bodner lobte in der Pressekonferenz die rechtzeitig gesetzten Maßnahmen und die gut organisierte Umsetzung von Seiten des Landes. „Die kürzlich verteilte Infobroschüre des Landes bietet all jenen, die jetzt zuhause bleiben müssen, eine gute Übersicht. Ich kann Ihnen versichern, dass wir die darin dargestellten Handlungsanweisungen sehr ernst nehmen“, betonte der Vorsitzende des Seniorenbeirates und PVÖ-Landespräsident. Auch die Angebote von Seiten der Gemeinden seien derzeit vielfältig, und er könne nur an alle älteren Menschen appellieren, diese auch anzunehmen. „Viele Veranstaltungen und Seniorenreisen mussten schon abgesagt werden, viele weitere werden folgen. Ich kann jedoch versprechen, wir holen alles nach! Die ältere Generation hat teilweise schon Schlimmes erlebt und hat daher die Kraft, auch diese Krise zu überwinden“, so Bodner zuversichtlich.

Landeshauptmann Kaiser betonte, dass ein zusätzlicher Schwerpunkt bei Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern aber auch bei den zu Pflegenden in den Heimen gesetzt werden müsse. Das Tragen der Mund-Nasen-Schutzmasken sei eine wichtige Vorgabe, die aber nur in Kombination mit der Einhaltung des vorgegebenen Mindestabstands und der richtigen Hygiene Wirkung zeigen könne. Das Versammlungs- und Veranstaltungsverbot müsse auch weiterhin unbedingt befolgt werden.

Dass es in den Alten- und Pflegeheimen in Kärnten bisher nur eine einzige positiv getestete Person, eine Pflegerin, die sich aber vermutlich nicht im Heim angesteckt hat, ist laut Gesundheitsreferentin Prettner den von der Kärntner Landesregierung breit gesetzten Maßnahmen in diesem Bereich zu verdanken. Auch um 24-Stunden-Pflege weiterhin sicherzustellen, habe Kärnten schon vor Wochen die notwendigen Maßnahmen getroffen: Einerseits wurden Ressourcen zur Aufrechterhaltung der mobilen Betreuung geschaffen, andererseits aber auch Einrichtungen gesichert, um zu Pflegende dort aufnehmen zu können. “Darüber hinaus haben sich die SozialreferentInnnen der Länder auf eine Bonuszahlung für jene 24-Stunden-Betreuerinnen aus dem Ausland geeinigt, die ihren regulären Turnus um mindestens vier Wochen verlängern. Sie werden für die Trennung von ihren Familien mit zusätzlichen 500 Euro entschädigt“, so Prettner.

Bodner, Kaier und Prettner bedankten sich abschließend bei allen Kärntnerinnen und Kärntnern für die Disziplin und ersuchten gleichzeitig, Ostern heuer anders zu feiern als wir es gewohnt sind. “Schützen Sie ihre älteren Verwandten und besuchen Sie diese heuer ausnahmsweise nicht”, betonten abschließend der Kärntner Landeshauptmann, die Gesundheitsreferentin des Landes und der Vorsitzende des Landesseniorenrates und PVÖ-Landespräsident (Foto).